In den Performances zu „Bewegungsspielraum“ wird die direkte Interaktion mit den hinter den Überwachungskameras stehenden Institutionen gesucht. Eine Person stellt sich vor eine Videoüberwachungskamera und beginnt sich von den Füssen ab, einschließlich des Kopfes mit gelb-schwarzem Klebeband zu umwickeln, bis sich ihr Bewegungsspielraum soweit einschränkt, dass sie nicht mehr weiter wickeln kann. Dann blickt sie in die Kamera und wartet auf eine Reaktion.
Die Orte wurden so ausgesucht, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit bestand, eine konkrete Reaktion auf die Performances zu erhalten: eine U-Bahn Station, das Polizeipräsidium und der Hauptbahnhof in Frankfurt.
Dokumentation der Performances: Agustina Rodriguez, Bernd Metz.
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